Der Solarpark entsteht im Landkreis Hildesheim in Niedersachsen und gliedert sich in die drei Teilflächen PV Nord, PV Süd und PV West. Der Standort befindet sich in einem überwiegend landwirtschaftlich geprägten Umfeld und profitiert von offenen, verschattungsfreien Flächen sowie soliden solaren Einstrahlungsbedingungen. Mit einer jährlichen Globalstrahlung von rund 1.000 bis 1.050 kWh/m² bietet die Region eine verlässliche Grundlage für langfristig planbare Stromerträge.
Bei dem Projekt handelt es sich um eine moderne Agri-Photovoltaikanlage, bei der die solare Stromerzeugung mit der weiteren landwirtschaftlichen Nutzung der Flächen kombiniert wird. Zum Einsatz kommt ein einachsig nachgeführtes 2P-Trackingsystem. Die in Nord-Süd-Richtung angeordneten Tracker folgen dem Sonnenstand im Tagesverlauf von Osten nach Westen und richten die Modulflächen kontinuierlich auf den jeweils günstigsten Einstrahlungswinkel aus. Durch die aktive Nachführung kann insbesondere in den Morgen- und Abendstunden mehr Solarstrom erzeugt und das Erzeugungsprofil über den Tag gleichmäßiger verteilt werden. Gegenüber einer konventionellen, fest aufgeständerten Photovoltaikanlage kann dadurch – abhängig von Witterung, Anlagenkonfiguration und Vergleichsbasis – mit einem Mehrertrag von rund 30 % gerechnet werden. Gleichzeitig ermöglicht die aufgeständerte Anlagenstruktur eine dauerhafte landwirtschaftliche Bewirtschaftung zwischen und unter den Modulreihen.
Alle drei Teilflächen grenzen unmittelbar an eine zweigleisige ICE-Bahnstrecke. Aufgrund ihrer Lage im gesetzlich definierten Trassenkorridor handelt es sich um privilegierte Photovoltaikflächen gemäß § 35 Abs. 1 Nr. 8 Buchst. b BauGB. Die unmittelbare Nähe zur bestehenden Verkehrsinfrastruktur ermöglicht damit eine effiziente Nutzung bereits infrastrukturell vorgeprägter Flächen und schafft zugleich eine besonders geeignete planungsrechtliche Grundlage für die Realisierung des Projekts. Alle notwendigen Baugenehmigungen sind vom zuständigen Bauamt erteilt (siehe Datenraum).
Das Projekt verbindet eine geplante PV-Leistung von rund 8,7 MWp mit einem leistungsstarken Batteriespeicher von 8,36 MW beziehungsweise 16,72 MWh. Bezogen auf die Speicherkapazität entspricht dies ca. einer 1:2-Dimensionierung zum Solarpark. Der als Zwei-Stunden-Speicher ausgelegte BESS kann große Teile der solaren Erzeugung aufnehmen und zeitlich flexibel wieder in das Netz einspeisen.
Gerade in Marktphasen mit niedrigen oder negativen Strompreisen eröffnet die Speicherintegration zusätzliche Vermarktungsmöglichkeiten. Erzeugungsspitzen können zwischengespeichert und gezielt in wirtschaftlich attraktivere Marktstunden verschoben werden. Das Projekt verbindet damit die erhöhten Ertragspotenziale eines nachgeführten Agri-PV-Systems mit den wirtschaftlichen Vorteilen einer großzügig dimensionierten, speichergestützten Stromvermarktung.
Sobald Sie das Projekt freigeschaltet haben, werden diese Informationen verfügbar.
Klicken Sie hier, um das Projekt freizuschalten.
Haftungsausschluss: Für den Inhalt dieses Abschnitts und dessen Vollständigkeit ist der Anbieter dieses Projekts verantwortlich.